
Namu im Baum
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Alle Menschen sind Individuen mit unterschiedlichem Aussehen, unterschiedlichem Charakter, unterschiedlichen Eigenschaften und Verhaltensweisen.
Auffälligkeiten führen oft zu Missverständnissen, ein fremd wirkendes Verhalten zu Ignoranz, Ablehnung oder gar „Mobbing". Schon in der Schule erfahren unsere Kinder häufig solche gesellschaftlichen Probleme entweder auf der passiven oder auf der aktiven Ebene.
Diese Situation zu erklären und aufzuzeigen, dass es Wege zur Gemeinschaftlichkeit und Problemlösungen trotz der Unterschiede möglich sind, ist ein Anliegen dieses Märchens, in dem der Elefantenjunge Namu sehr ungewöhnliche Interessen und Eigenarten zeigt, die zur Ablehnung durch die anderen „normalen" Jungen führt.
Nach einem glimpflich verlaufenen Unfall wird Namu von den anderen Dorfjungen gehänselt und ausgelacht und flieht aus seiner bisherigen Umgebung. Er stößt auf eine Gruppe Gleichgesinnter und ist zunächst in dieser Gemeinschaft sehr glücklich. Nach einer Zeit des Friedens und der Freude übermannt ihn allerdings das Heimweh.
Namu kehrt zurück und ist bereit zu einer Integration in seine alte Lebensgemeinschaft. Auch bei der Gesellschaft in seinem Heimatdorf hat ein Denkprozess eingesetzt und der Elefantenjunge wird trotz seines Anders-Seins akzeptiert und wieder aufgenommen.
Letztlich führen gerade die Unterschiede der Kinder zu einer gegenseitigen Bereicherung ihres Lebens.
Praise
